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Longshine LCS-8311 NAS

Abgelegt unter Hardware, LCS-8311 und NAS am Donnerstag, den 10. Apr. 2008

Seit heute verkaufen wir bei uns in der Firma auch Netzwerkprodukte von Longshine. Unter anderem auch das LCS-8311 NAS (Network Attached Storage) System. Ich bin nun der Glückliche, der das Ding mitbekommen hat, um es übers Wochenende zu testen.

Gleich nachdem ich zu Hause war, hab ich das Teil angeschlossen. Strom und Netzwerk ran, starten, fertig. Vorher habe ich noch mein Leistungsmeßgerät zwischengeschaltet. Etwa 11-12 Watt braucht der NAS während die Festplatte läuft, was es im Sleep-Mode braucht, muss ich nochmal testen.

Einrichtung

Gleich nach dem Auspacken ist eine feste IP eingestellt. Dummerweise die gleiche, die auch mein Router hat. Also erstmal direkt an den Rechner und auf DHCP umstellen. Schnell die neuste Firmware druff und dann noch die Firmware Extensions installieren (sind auf der CD). Adresse aufrufen, einloggen und als erstes das Adminpasswort ändern. Sicherheit geht vor... - Fertig

SMB - Zuriff über den Explorer

Einfach über i-drive anwählen oder als Netzlaufwerk verbinden. Funktioniert reibungslos. Die Daten werden mit ca. 8,5 MB/s geschrieben und mit ca. 9,5 MB/s gelesen. Zugriff kann mit oder ohne Passwort erfolgen - auch getrennt nach verschiedenen Benutzern.

Funktioniert aber leider nicht übers Internet. Muss man dann eben via FTP machen.

FTP - Server

Einfach aktivieren, noch schnell ne Portweiterleitung im Router anlegen und schon funktioniert auch das. Wieder mit verschiedenen Rechten für unterschiedliche Benutzer.

Webserver

Auch wieder nur aktivieren, ne Portweiterleitung erstellen und auch das funzt einwandfrei. Allerdings kann der Server "nur" html. Leider kein PHP o.ä., aber es ist ja auch kein Server sondern nur ein NAS ;-)

Lässt man allerdings jegliche index.html`s weg, werden automatisch alle Dateien als Verzeichnislisting angezeigt. So ist es mühelos möglich, dort zu navigieren und auch das streamen von Musik klappt wunderbar.

Drucker-Server

Funktioniert leider auch nicht übers Internet, ist aber auch nicht so schlimm.

Hier einfach den Drucker (bei mir ein Canon Pixma iP4300) an einen der 2 USB-Ports anschließen und als Freigabe aktivieren. Schon ist es möglich, den Drucker als Netzwerk-Drucker bei Windows einzurichten. Wie es mit der Treiberistallation aussieht, weiss ich nicht, denn der Treiber war auf meinem System ja schon vorhanden. Musste ich also nur auswählen.

Externe USB-Speicher

Einfach anstecken - fertig. Ist per SMB sowie auch FTP erreichbar.

eSATA

Kann ich leider nicht testen, da ich keine externe SATA Platte habe. Sollte aber so ähnlich funktionieren, wie mit den externen USB Geräten.

Bittorrent-Client

Ein besonderes Schmankerl ist er integrierte MLDonkey-Client. Dieser muss zuerst mit den Firmware-Extensions installiert werden. Danach aktivieren und Up-/Download Geschwindigkeit festlegen.

Hier sind diesmal 2 Portweiterleitungen anzulegen. Einmal für den Client selber. Zum anderen für das Webinterface. Über dieses sieht man, was momentan hoch bzw. runtergeladen wird.

Natürlich kann man auch neue Torrents hinzufügen und vorhandene pausieren/entfernen. Sobald ein Download abgeschlossen ist, wird dieser gleich verschoben und so auch nicht weiter hochgeladen.

Ein iTunes-Server ist auch noch mit an Bord, aber hinter dessen Funktion bin ich noch nicht gekommen. Ist mri aber auch fast egal, da ich keine Apfel-Produkte besitze. So, und nu aber erstmal zu Bett.

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