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Spin

Abgelegt unter Lesestoff am Mittwoch, den 22. Nov. 2006

Spin von Robert Charles Wilson ist ein nettes 555 Seiten starkes Buch aus der Ecke der Science Fiction. Es ist noch recht neu (August 2006) und nicht in unter den Bestsellern, das kann ja aber noch werden.

Worum geht es?

Eines Nachts steht der junde Tyler Dupree im Garten seines Elternhauses und blick auf den Himmel - als plötzlich die Sterne verschwinden, sich ein riesiger Energieschirm um die Erde legt, der den Planeten vom Rest des Universums abkapselt.
Wie ist sowas möglich? Wer ist dafür verantwortlich? Und was wird damit bezweckt?
Während die Erde in Hysterie versinkt, beginnt für Tyler das Abenteuer seines Lebens ...

SpinIm ersten Moment ist der Erzählstil ein wenig ungewöhnlich, da er aus der Ich-Perspektive ist. Aber nach ein paar Zeilen hat man sich daran gewöhnt. Die Geschichte selber ist, nachdem es erstmal richtig losgegangen ist, fesselnd. Vor allem, weil es keine lange Vorgeschichte gibt - es geht eigentlich gleich los und das ist auch gut so, da das Buch über einen sehr langen Zeitraum spielt.
Die Kapitel springen zwischendurch in der Zeit was im ersten Moment ein wenig verwirred ist. Allerdings hat man auch da nach ein paar Zeilen wieder "umgeschaltet".
Die Story teilt sich einerseits ins "technische" herausfinden, was der Spin ist (Jasons - Tylers Freund - Rolle). Andererseits auch in die "religiöse" Angst vor dem unbekannten (Diane - Jasons Schwester - Rolle). Und Tyler ist mitten drin in beidem aber auch wieder nicht. Wer also Science Fiction mit diesen beiden Elementen mag, der sollte sich vielleicht mal rein lesen.

Alles in allem eine nette Story für regnerische Tage. ISBN: 3453522001

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